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Architektur

Das Gebäude ist sowohl Industrie- als auch Bürobau. Bei der Realisierung des Baukonzeptes ging es darum, teilweise konkurrierende Anforderungen wie Beachtung ökologischer Kriterien, Alltagstauglichkeit, baubiologische Gesichtspunkte, Funktionalität und Wirtschaftlichkeit miteinander in Einklang zu bringen.

Eine der wichtigsten Anforderungen war es, auf den Einsatz von PVC, Mineralfaser, Polystyrol, Polyurethan usw. zu verzichten. Ein weiteres wichtiges Kriterium war die Verwendung von wiederverwertbaren, kompostierbaren und zum Beispiel im Bereich der Dämmstoffe nachwachsenden Materialien.

Das TÖZ ist ein wissenschaftliches Forschungsobjekt, in dem die Arbeitsgemeinschaft für ökologisches Bauen die Wirkungsweise von zwölf alternativen Dämmstoffen untersucht. Fünf Gebäudemodule mit Büro- und Werkstattflächen und sechs linear angeordnete Werkstatthallen auf der Nordseite bilden einen geschlossenen, überdachten Innenhof, der für Ausstellungen, Präsentationen oder Veranstaltungen der Firmen oder anderer Interessenten genutzt wird.

Der Energiebedarf des Hauses wird gering gehalten, da eine Solaranlage zur Erwärmung des Brauchwassers genutzt wird. Daneben existiert im TÖZ eine Photovoltaik-Anlage. Das Gebäude wird außerdem mit Wärme aus einem Biomasseheizkraftwerk versorgt. Darüber hinaus bewirken Hypokausten, daß es zu einer natürlichen Klimatisierung mittels Tag-Nacht-Thermik im Innenraum des Gebäudes kommt.